Anti-Homöopathie-Kampange
Für mich ist Homöopathie in der hausärztlichen Versorgung unverzichtbar!
Patienten fragen: „Was sagen Sie denn dazu, dass die Regierung die Homöopathie abschaffen will?“
Nun, die Homöopathie wird ja gar nicht abgeschafft, sondern lediglich die Bezahlung der ärztlichen Leistung durch die gesetzlichen Krankenkassen. Es wird wieder eine Zweiklassengesellschaft geben, Leute die sich die Behandlung leisten können und andere eben nicht!
Selektivverträge
Es geht vor allem gegen die Selektivverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen, die 2004 unter der damaligen SPD-geführten Koalition (SPD Bündnis 90 die Grünen) mit der SPD Gesundheitsministerin Ulla Schmidt im GKV-Modernisierungsgesetz ermöglicht wurden.
Es wirkt schon zynisch, dass die Anti-Homöopathie-Kampagne durch den vorherigen SPD-Gesundheitsminister Lauterbach ins Rollen gebracht wurde und jetzt mit der neuen Regierung (ebenfalls mit SPD-Beteiligung) zum Abschluss gebracht werden soll.
2/3 der gesetzlichen Krankenkassen sind mittlerweile in die Selektivverträge Homöopathie eingestiegen, und zwar freiwillig! Denn die Bevölkerung wünscht sich ein breites Spektrum an Therapiemöglichkeiten, wie mehrere Umfragen zeigen. Das jetzt zu beschneiden ist also ein Schlag ins Gesicht des „mündigen Bürgers!“
Man müsse das tun, um zu sparen? Die oben genannten Selektivverträge verursachen Kosten in Höhe von ca. 10 Millionen Euro. Selbst wenn alle Kosten aus diesem Bereich hinzugenommen werden, kommt man laut Referentenentwurf auf ca. 40 Millionen Euro. Das entspricht gerade mal 0,03 % der GKV-Ausgaben.
- Beitrag Selektivverträge
- Teilnehmende Gesetzliche Krankenkassen
- DZVhÄ Aktuelles
Wirksamkeit und Evidenzbasiertheit
Homöopathie sei nicht evidenzbasiert? Gemäß dem Motto, wenn man etwas immer und immer wieder wiederholt, dann wird es zur Wahrheit! Das Narrativ, dass „Homöopathie keine Wirkung über den Placebo-Effekt hinaus“ zeige, hält einer Überprüfung nämlich nicht stand. In der Schweiz zum Beispiel, ist die Homöopathie fester Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung, nachdem der Schweizer HTA-Bericht (2005) Wirksamkeit, Sicherheit und Kosteneffizienz der Homöopathie eindeutig belegt. Und auch in Deutschland liegt z. B. mit dem systematischen Review über 6 Metaanalysen (Hamre 2023) ein fundierter wissenschaftlicher Bericht zur Evidenz der Homöopathie vor.
- DZVhÄ Stellungnahme
- Teilnehmende Gesetzliche Krankenkassen
- DZVhÄ Aktuelles
- Universität Bern
Universität Bern (siehe Link oben):
Eine Metaanalyse randomisierter kontrollierter Studien (RCTs) zu individualisierten homöopathischen Behandlungen ergab jedoch, dass solche Behandlungen, die von einem ausgebildeten Homöopathen durchgeführt wurden, insgesamt einen signifikanten Effekt zugunsten einer spezifischen Wirksamkeit homöopathischer Präparate ergaben.
Die Hintergründe zu der Kampagne
Aber warum muss man etwas so vehement bekämpfen, wenn es doch angeblich gar nicht wirkt? Die Frage ist doch wohl eher: Cui bono (Wem nützt das)? Die Antwort: Folge dem Geld! Der Pharma-Industrie ist die Homöopathie mit ihrem erfolgreichen Gegenkonzept zur Dauermedikation schon lange ein Dorn im Auge. Man kann kein großes Geld damit verdienen, im Gegenteil, man spart sogar Medikamente wie zum Beispiel Antibiotika ein.
Und nach über 30 Jahren hausärztlicher Tätigkeit, wobei ich die leitliniengerechte konventionelle Therapie mit dem erweiterten Spektrum alternativer Heilmethoden, vor allem der Homöopathie, vergleichen kann, muss ich feststellen: Die chronischen Krankheiten wie Diabetes, KHK und degenerative Gelenkerkrankungen haben eher zugenommen, und das trotz einer Flut von immer neuen „innovativen“ Medikamenten. Kein Wunder, dass die Patienten, wenn sie jeden Morgen in ihre gut gefüllte Tablettendose sehen, nach Alternativen suchen!
Die Hintergründe zu der Kampagne
Schon Lauterbach sagte: “Es geht ums Prinzip!”
Ja, es geht tatsächlich ums Prinzip!
(Hier verweise ich auf den außerordentlich informativen Artikel von Hans-Jürgen Mülln: „Heilen verboten“, bei MANOVA, Link s.u.)
Die Hintergründe zu der Kampagne
Schon Lauterbach sagte: “Es geht ums Prinzip!”
Ja, es geht tatsächlich ums Prinzip!
(Hier verweise ich auf den außerordentlich informativen Artikel von Hans-Jürgen Mülln: „Heilen verboten“, bei MANOVA, Link s.u.)
Was für eine Medizin wollen wir in Zukunft haben?
Gesundheitsministerin Nina Warken verfolgt dieselbe Agenda wie Karl Lauterbach. Daher lohnt es sich, noch einmal dessen Agenda genau anzusehen:
Die von Lauterbach favorisierte rein auf die Interessen der Pharmaindustrie zugeschnittene Medizin sieht so aus: Gesundheitskiosk (Arzt überflüssig!), Künstliche Intelligenz und kontrollierte digitale Erfassung von persönlichen Krankendaten, an deren Ende Sie dann eine Zwangsimpfung oder einen leitliniengerechten Arzneimittel-Cocktail erhalten? Angestrebt ist nicht weniger als die totale Kontrolle: Digitalisierung in der Medizin, Impfpass, elektronische Patientenakte, Gesundheitskiosk.
Alternative Heilmethoden wie die Homöopathie oder Anthroposophie , aber auch Naturheilmittel stören da nur. Zurück bleibt der ‚OneHealth‘-Ansatz. Eine Medizin für alle und die ganze Welt, und zwar durch die herrschende Konzernmedizin von Big Pharma beherrscht und bestimmt.
Warum wenden sich Menschen überhaupt alternativen Heilmethoden wie Homöopathie und Naturheilverfahren zu?
Sie gehen überwiegend dann zu Homöopathen, wenn die Schulmedizin mit ihrem Latein am Ende ist, die Patienten für „austherapiert“ erklärt oder wenn sie Opfer von „wissenschaftlich fundierten“ Fehltherapien werden. Oder weil sie kein Vertrauen mehr in dieses auf Profit aufgebaute Gesundheitssystem haben. Bei den staatlich verordneten Corona-Maßnahmen, haben wir die „wissenschaftlichen“ Höchstleistungen der Schulmedizin und von Big Pharma drei Jahre lang beobachten können.
Nun, da wird deutlich: Lauterbach bekämpft nicht die vermeintliche Unwissenschaftlichkeit, er bekämpft auch nicht die Kosten (Homöopathie spart nämlich Gesundheitskosten!).
Nein, — was bekämpft werden soll, ist die Idee, die hinter der Homöopathie steht: Jeder Menschen wird individuell behandelt gemäß seiner ganz persönlichen Symptomatik. Die individuelle homöopathische Anamnese erfasst den Patienten auf allen Ebenen: Körper, Geist und Seele. Aus der Analyse der individuellen Symptomatik des Patienten folgt die Zuordnung zu einem homöopathischen Arzneimittel.
Natürlich immer mit dem Blick auf die konventionelle Medizin, denn das ist der enorme Vorteil an der „ärztlichen Homöopathie“: Abwägung, ob auch eine konventionelle, schulmedizinische Therapie angezeigt ist. Ich behaupte sogar: Ein homöopathischer Arzt nimmt viel mehr wahr, erkennt nicht selten gefährliche Krankheitsverläufe schneller, weil er eben seine Patienten viel besser kennt.
Warum ist die Homöopathie — bzw. die Idee, die dahintersteckt – so gefährlich für die „Lauterbach-Medizin“?
Der oben geschilderte Therapieansatz in der Homöopathie entzieht sich der Kontrolle einer profitorientierten Pharmaindustrie.
Während der staatlich erzwungen Corona-Maßnahmen wurde es für jeden sichtbar. Jeder alternative Therapieansatz, jedes alternative Medikament selbst aus der Schulmedizin wie Ivermectin, wurde unterdrückt. Ein wesentlicher Grund hierfür: Alternative Heilmittel lenkten von dem Ziel der Pfizers & Co. ab, die kostspielige „alternativlose“ mRNA-Gentherapie, eine nutzlose, aber mit erheblichen gesundheitlichen Risiken, als einziges präventiv einzusetzendes Allheilmittel durchzusetzen. Das Corona-Komplott hat deutlich gemacht, dass Big Pharma die totale Kontrolle im Gesundheitswesen anstrebt, selbst über die kleinste Marktnische. Sie wollen das Monopol.
Selbst den freien Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln, Präparaten mit Vitamin D3 und C, Zink, Selen, Kupfer haben sie inzwischen auf ihre Streichliste gesetzt, um — das ist das Ziel — jedes selbstbestimmte, eigenverantwortliche Handeln unmöglich zu machen.
Worum geht es also wirklich?
Ja, natürlich ist es auch wieder Profitgier, Big Pharma. Aber heute geht es weit darüber hinaus.
Es geht jetzt nicht nur um Geld, es geht um die Kontrolle: Digitalisierung, elektronische Rezepte, elektronische AU, demnächst elektronische Patientenakte, Impfausweis, Abschaffung des Bargelds etc.
Und Kontrolle über den – immer noch geschützten – Raum: das Arzt-Patienten-Gespräch. Hier ist der erste Schritt der „Gesundheitskiosk“, wo Pflegekräfte statt Ärzte die Leitung übernehmen!
Sie glauben das nicht?
Zitat aus dem Referentenentwurf von Lauterbach, der im Sommer diesen Jahres bereits Gesetz werden soll:
Aufgaben der Gesundheitskioske können insbesondere sein:
- allgemeine Beratungs- und Unterstützungsleistungen zur medizinischen und präventiven Bedarfsermittlung;
- die Beratung zu sowie die Empfehlung und Vermittlung von Leistungen zur Prävention und zur Gesundheitsförderung;
- die Beratung zu und die Vermittlung von Leistungen zur medizinischen Behandlung einschließlich ambulanter telemedizinischer Leistungen und Anleitung zu deren Inanspruchnahme;
- Unterstützung bei der Klärung gesundheitlicher und damit verbundener sozialer An-gelegenheiten;
- Informationsveranstaltungen zu Gesundheitsthemen;
- Bildung eines sektorenübergreifenden Gesundheitsnetzwerkes;
- Durchführung einfacher medizinischer Routineaufgaben.
Die Leitung der Gesundheitskioske soll eine Pflegekraft übernehmen, die gemeinsam mit weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern allgemeine Beratungs- und Unterstützungsleistungen zur medizinischen, präventiven und sozialen Bedarfsermittlung erbringt. Perspektivisch sollen insbesondere Pflegefachkräfte mit Heilkundekompetenz im Sinne von community health nursing die Leitung der Gesundheitskioske übernehmen.
Wollen Sie ein solches Gesundheitssystem?
Das bedeutet nämlich:
Zunehmende Kontrolle über ihre Gesundheitsdaten. Arztunabhängige Steuerung und Kontrolle von medizinischen Behandlungen. Monopolstellung der pharmazeutischen Medikamente.
Das Ende der selbst bestimmten individuellen Behandlungswahl, auch mit alternativen Methoden.
Wenn Sie das nicht wollen,
dann handeln Sie jetzt!
Homöopathie hat einen festen Platz in der Medizin, und zwar gerade auch für gesetzlich Versicherte!
Das muss auch so bleiben. Für die freie Wahl der Behandlungsmethode!
Für eine selbstbestimmte Medizin!
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